Warum Originalkunstwerke so teuer sind

Die Menschen sind daran gewöhnt, dass der Preis gekaufter Gegenstände aller Art proportional zu den Herstellungskosten ist. Dieser Ansatz lässt sich jedoch nicht immer auf Kunstwerke anwenden. So hängt der Preis eines Gemäldes oder einer Kunstinstallation möglicherweise weniger von deren künstlerischem Wert ab als vom Berühmtheitsgrad des jeweiligen Künstlers. Sammler kaufen Werke bedeutender Künstler zu Rekordpreisen in der Hoffnung, dass ihr Erwerb eine gute Investition ist, die nicht von Auswirkungen wie Wirtschaftskrisen und Inflation beeinflusst wird.

Bei Kunstauktionen müssen Kunstkäufer beträchtliche Summen hinblättern, um ein Gemälde eines berühmten Malers zu ersteigern. Zudem sind die namhaften Künstler selbst begehrt. Sammler, Museen und Galerien scheuen keine Kosten, um ihre Kollektionen mit solchen großen Namen aufzuwerten. Das erklärt, warum manche Kunstwerke mehr wert sind als andere, aber es erklärt nicht, warum manche Kunstliebhaber bereit sind, mehr für ein Gemälde auszugeben, als ein Durchschnittsbürger beispielsweise für eine Neubauimmobilie oder ein Luxusauto bezahlen würde.

Kunstwerke von Gallerix

Langfristig zahlen sich Kunstinvestitionen genauso aus wie Aktieninvestitionen, aber Aktien sind nicht so schön anzusehen wie beispielsweise die Kunstwerke von Gallerix. Der Kauf von Bildern bei Gallerix ist keine Frage der Geldanlage, sondern spiegelt vielmehr die eigene Beziehung zur echten Kunst wider. Obwohl die Werke von Gallerix keine großen Ausgaben von Kunstliebhabern erfordern, sehen sie an den Wänden der eigenen Wohnung großartig aus und werden nicht weniger bewundert als ihre Originale in den Sälen des Louvre in Paris, des British Museum in London, des Metropolitan Museum of Art in New York oder des Prado in Madrid.

Trotz aller Krisen ist der Kunstmarkt immer in Bewegung. Die Kunstverkäufe belaufen sich weltweit auf über zehn Milliarden Euro pro Jahr. Auch die Zahl der Versteigerungen von Kunstwerken im Wert von über einer Million Euro nimmt stetig zu. Die Rekordpreise für Kunstwerke haben wenig mit der wirtschaftlichen Preisbildung gemein, und ihre Mechanismen sind so komplex, dass selbst altehrwürdige Kunsthistoriker und Ökonomen ratlos sind.

Prestigefaktor

Manche Menschen zahlen lieber mehr, als das Objekt tatsächlich wert ist. Beeindruckend hohe Beträge rufen oft mehr Respekt hervor, als gewöhnliche Ausgaben. Der für das Werk gezahlte Preis ist somit eine Art Selbstwertschätzung des Käufers, dem es weniger um die erworbene Trophäe als um sein eigenes Prestige geht. Selbst Sammler, die der Meinung sind, dass Kunstwerke nur aus Liebe zur Kunst gekauft werden sollten, geben zu, dass sie sich in dem Glanz des Reichtums sonnen, den ihre Kunstsammlung ausstrahlt, wenn der Preis in die Höhe schießt. Zudem erwerben die Sammler das angenehme Recht, mit ihrem Kunstkauf zu prahlen.

Eigentlich ist es ziemlich unwichtig, wie viel ein Gemälde kostet, ob es bei einer weltbekannten Auktion oder von einem Meister wie Gallerix gekauft wurde. Alles, was zählt, ist, dass das Bild erhabene Gefühle, Freude und Bewunderung für das Können des Künstlers hervorruft.

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